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Ein­rei­chung mög­lich

WIR BE­WE­GEN WAS! – en­ga­giert in NRW

Qua­li­fi­zie­rung des Bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments

Das Pro­gramm „Qua­li­fi­zie­rung des bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments“ des Mi­nis­te­ri­ums für Um­welt, Na­tur­schutz und Ver­kehr des Lan­des Nordrhein-​Westfalen (MUNV) un­ter­stützt ge­mein­nüt­zig tä­ti­ge In­itia­ti­ven, Ver­ei­ne und Pri­vat­per­so­nen bei der Pro­fes­sio­na­li­sie­rung ihrer Pro­jekt­ideen. En­ga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern wird in die­sem Pro­gramm eine Be­ra­tung durch Fach­ex­per­tin­nen und Fach­ex­per­ten an­ge­bo­ten, um so die Um­set­zung ihrer Ideen zu un­ter­stüt­zen und vor­an­zu­brin­gen. Die drit­te Pro­gramm­pha­se unter dem Titel „WIR BE­WE­GEN WAS! – en­ga­giert in NRW“ knüpft an er­folg­rei­che Be­ra­tungs­leis­tun­gen der letz­ten Jahre an und ist ein Bei­trag zur Um­set­zung der En­ga­ge­ment­stra­te­gie des Lan­des Nordrhein-​Westfalen. Mit die­ser Stra­te­gie will die Lan­des­re­gie­rung dafür Sorge tra­gen, zi­vil­ge­sell­schaft­li­ches En­ga­ge­ment in NRW zu stär­ken und zu un­ter­stüt­zen.

Eine Ein­rei­chung ist noch 85 Tage mög­lich.
Start­da­tum: 27.03.2025 27. März 2025
End­da­tum: 30.06.2025 30. Juni 2025
Heute 06. April 2025

  1. Stadt­na­tur für den Maximilian-​Kolbe-Platz in Ra­tin­gen (Pri­vat­per­son, Ra­tin­gen)
    Der Ma­xi­mi­li­an–Kolbe–Platz (MKP) als Kirch­platz der ka­tho­li­schen Ge­mein­de Hei­lig Geist und der evan­ge­li­schen Ver­söh­nungs­kir­che soll na­tur­nah und bio­di­vers ge­stal­tet wer­den. Er soll ein at­trak­ti­ver Be­geg­nungs­ort in einem Stadt­teil sein, der durch Groß­wohn­sied­lungs­bau der 1970er Jahre ge­prägt ist und soll ein­la­den zu ge­mein­sa­men Han­deln und Er­le­ben von „Stadt­na­tur“.

  2. Eco­s­phe­re: Eta­blie­rung eines nach­hal­ti­gen Denk-, Bildungs-​ und Krea­tiv­or­tes (Eco­s­phe­re e. V., Riet­berg)
    Das über­ge­ord­ne­te Ziel des Vor­ha­bens Eco­s­phe­re ist die Eta­blie­rung eines nach­hal­ti­gen Denk­raums, in dem in ge­mein­schaft­li­chen Pro­zes­sen neue Ideen ent­ste­hen, um­ge­setzt und er­probt wer­den kön­nen. So soll es den Bür­gern er­mög­licht wer­den, selbst aktiv zu wer­den, sich zu ver­net­zen, sich für eine nach­hal­ti­ge Trans­for­ma­ti­on ein­zu­set­zen. Ziel des vor­lie­gen­den Pro­jekt­vor­schlags ist die Ent­wick­lung und Eta­blie­rung eines de­tail­lier­ten Kon­zepts und einer ge­eig­ne­ten Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tur zur Nut­zung des Ortes als grü­nen Denk-, Bildungs-​ und Krea­tiv­ort. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://www.ecosphere-​owl.com/

  3. Ent­wick­lung des Um­welt­bil­dungs­or­tes Ger­tru­den­hof (Um­welt­bil­dungs­ort Ger­tru­den­hof e. V., Hürth)
    Der Ger­tru­den­hof ist be­reits seit lan­gem als Er­leb­nis­bau­ern­hof, Lern- und Bil­dungs­ort be­kannt. Dar­aus ist der Wunsch ent­stan­den, ein spe­zi­fi­sches BNE-​Angebot zu ent­wi­ckeln, dass den Bil­dungs­aspekt im land­wirt­schaft­li­chen Kon­text in den Fokus rückt. In­halt des Pro­jek­tes ist es, die Bil­dungs­an­ge­bo­te kon­zep­tio­nell und in­halt­lich zu ent­wi­ckeln. Es sol­len auch die not­wen­di­gen Vor­be­rei­tun­gen ge­trof­fen wer­den, um eine BNE Zer­ti­fi­zie­rung zu er­hal­ten. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://erlebnisbauernhof-​gertrudenhof.de/.

  4. Mehr­ge­nera­tio­nen­gar­ten in Wülfrath-​Düssel (Pri­vat­per­son, Wup­per­tal)
    Das Ge­län­de der Kir­chen­ge­mein­de in Wülfrath ist bis­her ein ar­ten­ar­mer Viel­schnittra­sen mit um­gren­zen­der Mauer und soll ein blü­ten­rei­cher, öko­lo­gisch nach­hal­ti­ger und bie­nen­freund­li­cher Gar­ten wer­den, der von un­ter­schied­li­chen Per­so­nen­grup­pen des Dor­fes ge­nutzt wer­den kann. Es sol­len auf den Flä­chen Maß­nah­men zum Er­halt der bio­lo­gi­schen Viel­falt um­ge­setzt wer­den. Dabei sol­len die Men­schen in der Dorf­ge­mein­schaft, die selbst zu­pa­cken und aktiv sein wol­len in ihrer un­mit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft das Pro­jekt un­ter­stüt­zen.

  5. Neue Stadt­gärt­ne­rei Bonn (Neue Stadt­gärt­ne­rei e. V., Bonn)
    Das Vor­ha­ben ar­bei­tet auf dem Ge­län­de der still­ge­leg­ten Stadt­gärt­ne­rei der Stadt Bonn im so­zi­al be­nach­tei­lig­ten Bon­ner Stadt­teil Drans­dorf. Das Ge­län­de ist ca. 5 ha groß, ver­fügt über alte, meist stark ver­fal­le­ne Ge­wächs­häu­ser, Fun­da­men­te und einen Hei­zungs­kel­ler. Die In­itia­ti­ve hat sich zum Ziel ge­setzt, einen kli­ma­re­si­li­en­ten, so­zi­al und öko­lo­gisch wert­vol­len Lebens-​ und Wohn­raum für ca. 100 Men­schen zu schaf­fen, wo heute Asbest und Asphalt vor­herr­schen. Zu­sätz­lich soll nach­hal­ti­ge ur­ba­ne Land­wirt­schaft ent­ste­hen, die auch als Be­geg­nungs­ort die­nen soll. Als Pi­lot­pro­jekt soll in Ko­ope­ra­ti­on mit der Stadt Bonn das Ge­län­de der Stadt­gärt­ne­rei nach dem Kon­zept der Schwamm­stadt wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://neue-​stadtgaertnerei.org/.

  6. Per­ma­kul­tur Re­al­la­bor Klin­ger­huf (Per­ma­kul­tur Nie­der­rhein e. V., Kleve)
    Auf Grund­la­ge der Prin­zi­pi­en der Per­ma­kul­tur soll den glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen von Kli­ma­wan­del und dem dra­ma­ti­schen Ver­lust von Bio­di­ver­si­tät durch kon­kre­te lo­ka­le Lö­sungs­an­sät­ze be­geg­net wer­den. Die Her­stel­lung eines ur­ba­nen Wald­gar­tens als ess­ba­rer Bür­ger­park kom­bi­niert mit An­ge­bo­ten des nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus, soll er­gänzt wer­den von maß­ge­schnei­der­ten Bil­dungs­pa­ke­ten unter wis­sen­schaft­li­cher Be­glei­tung. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://permakultur-​niederrhein.de/.

  7. Schla­raf­fen­band Ruhr, Na­schor­te ent­lang der Rad­we­ge im Ruhr­ge­biet (Zu­sam­men­schluss der Er­näh­rungs­rä­te Essen, Bo­chum, Dort­mund und Re­gi­on)
    Das Schla­raf­fen­band Ruhr ist ein Zu­sam­men­schluss ver­schie­de­ner Er­näh­rungs­rä­te (Essen, Bo­chum, Dort­mund). Es hat sich zum Ziel ge­setzt, die zen­tra­len Rad­we­ge des Ruhr­ge­biets (u. a. Ruhr­tal­rad­weg, Emscher-​Weg und RS1) alle 5-10 km mit Na­schor­ten zu ver­se­hen. Na­schor­te sind Rast­plät­ze, an denen Obst, Kräu­ter und Ge­mü­se je nach Jah­res­zeit ge­pflückt und ver­zehrt wer­den kön­nen. Zu­sätz­lich sol­len nach Mög­lich­keit Trink­brun­nen als Was­ser­zapf­stel­len sowie Rast­mög­lich­kei­ten ein­ge­rich­tet wer­den. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://schla­raf­fen­band.de/.

  8. Schleu­sen­wär­ter­haus Bo­chum: Schaf­fung eines Begegnungs-​ und Lern­or­tes (Ar­beits­kreis Um­welt­schutz Bo­chum e. V., Bo­chum)
    Die Stadt Bo­chum hat ein his­to­ri­sches Schleu­sen­wär­ter­haus im Stadt­teil Stie­pel er­wor­ben. Nach der Sa­nie­rung wird es ver­schie­de­nen Um­welt­ver­ei­nen und In­itia­ti­ven zur Ver­fü­gung ge­stellt, die den Ort mit Leben fül­len sol­len. Ge­plant sind unter an­de­rem Wan­der­aus­stel­lun­gen zu den The­men Natur-​, Arte- und Kli­ma­schutz. Es ist au­ßer­dem ge­plant eine Öff­nung des Ge­bäu­des von Früh­ling bis Herbst eines jeden Jah­res an allen Wo­chen­en­den zu er­mög­li­chen. Diese kön­nen zum Bei­spiel Na­tur­füh­run­gen, Vor­trä­ge, Se­mi­na­re, Work­shops oder An­ge­bo­te für Kin­der­grup­pen sein.

  9. Stadt­gar­ten Köln: Wir für den Park! – Wir für das Vee­del! Ent­wick­lung eines kli­ma­ge­rech­ten und en­kel­taug­li­chen Quar­tiers (Stadt­gar­ten e. V., Köln)
    Das Ziel des Köl­ner Ver­eins ist ein ver­kehrs­be­ru­hig­tes und CO2-​reduziertes, le­bens­wer­tes und en­kel­taug­li­ches Vier­tel, das die Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner ge­mein­sam vor­an­trei­ben und ge­stal­ten. Als Keim­zel­le für diese sozial-​ öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on hat sich der Ver­ein ge­grün­det. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://stadtgarten-​verein.koeln/.

  10. Zu­kunft und Natur Wup­per­tal: För­de­rung von Um­welt­schutz durch eine Viel­falt an Klein­pro­jek­ten (Zu­kunft und Natur e. V., Wup­per­tal)
    Bün­de­lung und Ver­net­zung von Klein­pro­jek­ten und Vor­ha­ben im Be­reich Klima-​, Umwelt-​ und Ar­ten­schutz durch Ver­eins­grün­dung Aus­bau, Stär­kung und Sicht­bar­ma­chung von Na­tur­schutz­pro­jek­ten in Wup­per­tal und Re­gi­on Bis­her 3 Kern­pro­jek­te: Kronkorkensammel-​Projekt: Sam­meln von Kron­kor­ken in der Stadt, Ver­kauf an Schrott­händ­ler und Re­inves­ti­ti­on in eh­ren­amtl. Na­tur­schutz­pro­jek­te Tal­bud­deln: Or­ga­ni­sa­ti­on, die re­gel­mä­ßi­ge Baum­pflan­zun­gen vor­nimmt und wei­te­re Ak­tio­nen im Um­welt­schutz un­ter­stützt Blau­es Blüh­band: Schaf­fung früh­blü­hen­der Blu­men­strei­fen als Nah­rungs­quel­le für Bie­nen und an­de­re In­sek­ten zu Be­ginn des Jah­res.

Nach­fol­gen­de elf Pro­jek­te wur­den in der ers­ten Ein­rei­chungs­run­de vom 20. Juli bis 10. No­vem­ber 2023 aus­ge­wählt:

  1. Green­Ca­re (ASH-​Sprungbrett e.V., Berg­heim)
    Green­Ca­re zielt auf die Stär­kung des bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments zur nach­hal­ti­gen Ge­stal­tung in Berg­heim durch die wei­te­re Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Ko­or­di­na­ti­ons­stel­le Eh­ren­amt von ASH-​Sprungbrett e.V. Im Vor­der­grund ste­hen die Netz­werk­ar­beit zur Bün­de­lung von Kräf­ten aus Haupt-​ und Eh­ren­amt, die dar­aus fol­gen­de stra­te­gi­sche Zu­sam­men­ar­beit sowie die Aus­rich­tung eh­ren­amt­li­cher Tä­tig­kei­ten als ge­mein­schaft­li­che Pro­jekt­ar­beit in den Hand­lungs­fel­dern Mo­bi­li­tät der Zu­kunft, Bio­di­ver­si­tät/Ar­ten­schutz und Kreis­lauf­wirt­schaft.

  2. "Vi­si­on im­pos­si­ble"? – Wie aus dem Günnemann-​Kotten ein Be­geg­nungs­ort wer­den kann (Günnemann-​Kotten e.V., Wit­ten)
    Die 350 Jahre alte Hof­s­tel­le „Günnemann-​Kotten“ in Witten-​Rüdinghausen soll zu einem nach­hal­ti­gen Kommunikations-​, Arbeits-​ und Bil­dungs­ort für alle Al­ters­stu­fen ent­wi­ckelt wer­den. Nach­hal­ti­ges Han­deln und Kreis­lauf­wirt­schaft sol­len er­lernt und an­ge­wandt wer­den. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://guennemann-​kotten.de/

  3. Gei­mein­schafts­gar­ten (KGV Hüt­ten Aue e.V., Bo­chum)
    In den kom­men­den Jah­ren soll die Klein­gar­ten­an­la­ge „Hütten-​Aue“ e.V. schritt­wei­se so­wohl in­ner­halb der Gar­ten­par­zel­len als auch im Rah­men­grün na­tur­nah und kli­ma­ge­recht an­ge­passt wer­den. Das Kern­stück bil­det ein Gemeinschafts-​Schaugarten, der eine bei­spiel­haf­te Wir­kung ent­fal­ten und zur Nach­ah­mung an­re­gen soll. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://kleingartenverein-​huetten-aue-1.jim­do­si­te.com/

  4. Kul­tur­bu­de Düs­sel­dorf
    Das Ziel des Pro­jekts ist es, einen leer­ste­hen­den Kiosk aus den 60er Jah­ren vor dem Ab­riss zu be­wah­ren und dort ein „Kul­tur­bu­de“ ein­zu­rich­ten. Die Kul­tur­bu­de soll Treff­punkt und Be­geg­nungs­ort für Jung und Alt im Vier­tel sein, wo zu­sam­men eh­ren­amt­lich Pro­jek­te und Ver­an­stal­tun­gen zu den The­men Nach­hal­tig­keit, Kul­tur, Natur und Rad­ver­kehr ent­wi­ckelt und durch­ge­führt wer­den kön­nen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: http://www.kul­tur­bud.de/

  5. Schla­raf­fen­band Ruhr
    Das Schla­raf­fen­band Ruhr ist ein Zu­sam­men­schluss ver­schie­de­ner Er­näh­rungs­rä­te (Essen, Bo­chum, Dort­mund). Es hat sich zum Ziel ge­setzt, die zen­tra­len Rad­we­ge des Ruhr­ge­biets (u.a. Ruhr­tal­rad­weg, Emscher-​Weg und RS1) alle 5-10 km mit Na­schor­ten zu ver­se­hen. Na­schor­te sind Rast­plät­ze, an denen Obst, Kräu­ter und Ge­mü­se je nach Jah­res­zeit ge­pflückt und ver­zehrt wer­den kön­nen. Zu­sätz­lich sol­len nach Mög­lich­keit Trink­brun­nen als Was­ser­zapf­stel­len sowie Rast­mög­lich­kei­ten ein­ge­rich­tet wer­den. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://schla­raf­fen­band.de/

  6. Ge­mein­sa­mer Ess­ba­rer Wald­gar­ten (Em­me­rich)
    In Em­me­rich hat sich eine In­itia­ti­ve das Ziel ge­setzt einen ge­mein­sa­men ess­ba­ren Wald­gar­ten an­zu­le­gen. Ähn­lich wie na­tür­li­che Wäl­der be­steht der Wald­gar­ten aus ver­schie­de­nen Schich­ten: große Bäume wie Wal­nuss­bäu­me, klei­ne Obst-​und Nuss­bäu­me, Bee­ren­sträu­cher sowie Ge­mü­se und Kräu­ter. Ein­mal ge­pflanzt und eta­bliert, ist jeder will­kom­men, sich den Gar­ten an­zu­se­hen und sich zu in­for­mie­ren. Der Gar­ten soll auch als Vor­bild und In­spi­ra­ti­ons­quel­le für ähn­li­che Vor­ha­ben die­nen.

  7. Bo­den­Gut­Ma­chen (All­men­de Emscher-​Lippe e.G., Castriop-​Rauxel)
    Das Vor­ha­ben „Bo­den­Gut­Ma­chen“ ist dar­auf aus­ge­rich­tet, lang­fris­tig Bür­ger*innen und lo­ka­le Sta­ke­hol­der in­ner­halb der All­men­de Em­scher Lippe e.G und ihres Ein­zugs­ge­biets für den Bo­den­schutz zu be­geis­tern, zu ak­ti­vie­ren und zu en­ga­gie­ren. Durch Vor­trä­ge und Se­mi­na­re, Mit­mach­ak­tio­nen und Mit­ge­stal­tung re­le­van­ter In­fra­struk­tur wird das Wis­sen, die Fä­hig­kei­ten und die Mög­lich­kei­ten der Men­schen ge­stei­gert zu Bo­den­ge­sund­heit und damit zur Trans­for­ma­ti­on hin zu re­ge­ne­ra­ti­ven Flä­chen­nut­zungs­for­men aktiv bei­zu­tra­gen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: https://www.allmende-​emscherlippe.de/

  8. Health for fu­ture Ka­arst (Orts­grup­pe Health for Fu­ture Ka­arst des KLUG e.V.)
    Die Grup­pie­rung „Health for fu­ture Ka­arst“ möch­te durch eine Vor­trags­rei­he zum Thema „Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels“ der brei­ten Be­völ­ke­rung das Thema ver­ständ­lich nä­her­brin­gen und mehr Per­so­nen be­geis­tern selbst aktiv zu wer­den. Zu der Vor­trags­rei­he soll es auch „Pflanz­ak­tio­nen“ geben, bei denen das kli­ma­ge­rech­te Ge­stal­ten von Gär­ten und Grün­flä­chen im Vor­der­grund steht und an­hand prak­ti­scher Bei­spie­le auf­ge­zeigt wird.

  9. Hof Ven­ker – Das Zu­sam­men­spiel von Men­schen, Natur und Le­bens­mit­tel (Lan­gen­berg)
    In dem Vor­ha­ben soll Kin­dern und Ju­gend­li­chen in ihrem schu­li­schen Wer­de­gang über ein zen­tra­les Pro­gramm die Wert­schät­zung der hei­mi­schen, na­tur­na­hen Le­bens­mit­tel und deren Her­stel­lung ver­mit­telt wer­den. Es sol­len mög­lichst au­then­tisch von den Er­zeu­gen­den die Zu­sam­men­hän­ge von Na­tur­haus­halt, Ar­ten­viel­falt, Wet­ter­ab­hän­gig­keit, Nach­hal­tig­keit, Was­ser­wirt­schaft, Bo­den­schutz, En­er­gie­auf­wand und Na­tur­schutz in Ver­bin­dung zu den re­gio­na­len Le­bens­mit­teln dar­ge­stellt wer­den.

  10. Schul­gar­ten: ge­mein­sam nach­hal­tig – sehen – be­rüh­ren – stau­nen (eco:much e.G., Much)
    Der Kern des Pro­jekts ist der Auf­bau und die lang­fris­ti­ge, er­folg­rei­che Be­glei­tung eines Schul­gar­tens für die GGS Janusz-​Korczak-Schule in Much. Durch den Schul­gar­ten sol­len die Kin­der die Mög­lich­keit haben, die Kreis­läu­fe der Natur zu er­le­ben und ein Ver­ständ­nis für die Ver­ant­wor­tung ge­gen­über der Natur zu ent­wi­ckeln.

  11. Neue Mitte De­ding­hau­sen (Dorf mit Zu­kunft e.V., Lipp­stadt De­ding­hau­sen)
    Auf In­itia­ti­ve von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern soll in der Mitte des Dor­fes Lippstadt-​Dedinghausen ein neues Quar­tiers­zen­trum mit ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen ent­ste­hen. Neben dem Anbau und der Ver­mark­tung von re­gio­na­len Pro­duk­ten in einem Dorf­gar­ten, sowie Ver­an­stal­tun­gen zum Thema Nach­hal­tig­keit, soll in ers­ter Linie der ge­sell­schaft­li­che Zu­sam­men­halt ge­för­dert wer­den. Das neue Dorf­zen­trum soll ein An­lauf­punkt für alle In­ter­es­sier­ten wer­den, die an ver­schie­de­nen Ak­ti­vi­tä­ten teil­neh­men möch­ten. Zudem soll auch ein Na­tur­er­leb­nis­wald ent­ste­hen.

In­for­ma­tio­nen zum Pro­gramm

In der 3. Pro­gramm­pha­se des Pro­gramms sol­len Pro­jekt­ideen aus allen The­men­fel­dern des Mi­nis­te­ri­ums für Um­welt, Na­tur­schutz und Ver­kehr des Lan­des Nordrhein-​Westfalen un­ter­stützt wer­den:

  • Na­tur­schutz, Bio­di­ver­si­tät, Ar­ten­schutz
  • Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, sozial-​ökologische Trans­for­ma­ti­on
  • Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE), Um­welt­bil­dung
  • An­pas­sung an den Kli­ma­wan­del, Na­tür­li­cher Kli­ma­schutz
  • Klima-​ und Um­welt­schutz im Ver­kehr
  • Mo­bi­li­tät der Zu­kunft, Rad- und Fuß­ver­kehr, Ver­kehrs­si­cher­heit
  • Kreis­lauf­wirt­schaft, Cir­cu­lar Eco­no­my, Ab­fall­ver­mei­dung
  • Um­welt­wirt­schaft
  • Was­ser­wirt­schaft und Bo­den­schutz
  • Im­mis­si­ons­schutz, Um­welt und Ge­sund­heit

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Pro­gramm "Qua­li­fi­zie­rung des Bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments" fin­den Sie in der Vi­deo­auf­zeich­nung des On­line­vor­trags "En­ga­ge­ment vor­an­brin­gen - Kos­ten­freie Be­ra­tung für eure Pro­jekt­idee!" vom 13. Mai 2024 der Lan­des­ser­vice­stel­le für bür­ger­schaft­li­ches En­ga­ge­ment. Das Video des On­line­vor­trags fin­den auf dem Youtube-​Kanal "En­ga­giert in NRW" bzw. hier.

Wer wird ge­för­dert?

Das Pro­gramm rich­tet sich aus­schließ­lich an zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Ak­teu­re mit Sitz in Nordrhein-​Westfalen.

Pro­jekt­ideen kön­nen ein­ge­reicht wer­den von:

  • Pri­vat­per­so­nen
  • Ein­ge­tra­ge­nen Ver­ei­nen ohne kom­mer­zi­el­le Aus­rich­tung (Ge­mein­nüt­zig­keit)
  • Grup­pie­run­gen ohne Ver­eins­sta­tus
  • Ge­mein­wohl­ori­en­tier­ten Un­ter­neh­men und Ge­nos­sen­schaf­ten mit über­wie­gend eh­ren­amt­li­cher Aus­rich­tung

Was wird ge­för­dert?

Ge­gen­stand des Pro­gramms sind kos­ten­lo­se Be­ra­tungs­leis­tun­gen durch eine spe­zia­li­sier­te Be­ra­tungs­agen­tur. Ein qua­li­fi­zier­tes Team eines Be­ra­tungs­bü­ros be­glei­tet die Pro­jek­te über einen Zeit­raum von circa 10–12 Mo­na­ten und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Der Um­fang der Be­ra­tung rich­tet sich an den Be­dürf­nis­sen der In­iti­ie­ren­den aus und wird ge­mein­sam mit allen Be­tei­lig­ten fest­ge­legt. Dabei reicht das Spek­trum der Be­ra­tung bei­spiels­wei­se von der Un­ter­stüt­zung bei der Ent­wick­lung einer Orga­nisations-​ und Ver­ant­wor­tungs­struk­tur, der Suche nach Mit­wir­ken­den und der Ver­net­zung bis hin zur Er­ar­bei­tung von Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und be­triebs­wirt­schaft­li­chen Kon­zep­ten. Ba­sie­rend auf dem Grund­ge­dan­ken der Hilfe zur Selbst­hil­fe wird die Pro­jekt­idee da­durch auf ein so­li­des Fun­da­ment ge­stellt.

Wie wird ge­för­dert?

Die ein­ge­reich­ten Pro­jekt­skiz­zen wer­den nach Ende der Ein­reich­frist recht­lich, fach­lich und ge­ge­be­nen­falls wirt­schaft­lich ge­prüft und be­wer­tet. Hier­für müs­sen die Pro­jekt­skiz­zen ein ab­schlie­ßen­des Votum er­mög­li­chen. Auf­grund der Er­fül­lung der Be­wer­tungs­kri­te­ri­en wählt das Mi­nis­te­ri­um für Um­welt, Na­tur­schutz und Ver­kehr des Lan­des Nordrhein-​Westfalen die Vor­ha­ben aus, die am Pro­gramm teil­neh­men und durch eine kos­ten­lo­se Bera­tungs­leis­tung qua­li­fi­ziert wer­den sol­len. Der in­di­vi­du­el­le Be­ra­tungs­um­fang der Pro­jek­te wird in der Ein­stiegs­pha­se ge­mein­sam be­spro­chen und fest­ge­legt. Bitte ver­wen­den Sie für die Ein­rei­chung Ihrer Pro­jekt­idee das "Skiz­zen­for­mu­lar", wel­ches Sie unter "Down­loads" fin­den.

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